Leistungen
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Die Fragestellungen an Pflegsachverständige haben sich in den letzten Jahren erheblich verändert. grundsätzlich dient ein Pfleeggutachten dem vermitteln von Sachverstand in einer verständlichen Sprache.

 

Ein gutes Gutachten muss nachvollziehbar, schlüssig und verständlich sein. Wenn Fachbegriffe verwendet werden, müssen diese erklärt werden.  Ein Gutachten ist klar gegliedert, und es beschränkt sich auf die Fragestellung des Auftraggebenden.

 

Die gutachterlichen Aussagen sind aus vorliegenden Befunden, eigenen Befunden, Messinstrumenten, Fachliteratur belegbar und sie sind unabhängig.

 

Die Befähigung zur Erstellung von Pflegegutachten ergibt sich aus staatlicher Berufserlaubnis. Die Ausstellung von falschen Gesundheitszeugnissen ist mit Strafe bedroht.

Info Pflegegrad erstellt Pflegegutachten zu folgenden Fragestellungen aus pflegefachlicher Sicht:



1.) zu Fragen der Pflegeversicherung:

  • Einschätzung des Pflegeebdarfs in Pflegegraden 0-5
  • Indikation von Pflegehilfsmitteln
  • Erforderlichkeit wohnraumanpassender Maßnahmen
  • Demenzbeurteilung in Bezug auf Alltagskompetenz


Betreuungssituation sport
Bild komplexes Netzwerk

2.) Haftungsfragen bei Pflegefehlern

  • Beurteilung, ob ein Pflegefehler vorliegt (Einschätzung nach Vorsatz oder Fahrlässigkeit),
  • Kausalitätsgutachten (in welchem Maße liegt Pflegebedürftigkeit einem Pflege- oder Behandlungsfehler oder anderes herbeigeführte Körperverletzungen zugrunde?).
  • Bezifferung des Haushaltsführungsschadens.

3.) Pflegeberatung nach § 37 Abs. 3 SGB XI


  • Pflegebedürftige mit den Pflegegraden 2-3 müssen sich einmal halbjährlich von einer anerkannten Stelle beraten lassen, wenn sie nur Geldleistungen entgegen nehmen
  • Pflegebedürftige mit den Pflegegraden 4-5 müssen sich einmal vierteljährlich beraten lassen, wenn sie nur Geldleistungen entgegen nehmen
  • Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 1 können sich halbjählich beraten lassen.
  • Info-Pflegegrad ist nach § 37 Abs. 7 SGB XI eine anerkannte Beratungsstelle.
  • Die Kosten der Beratung trägt die Pflegekasse. Die Beratung findet im Haushalt der pflegebedürftigen Person statt.
Bild Beratung Angehöriger
Bild Schulungsteilnehmer

4.) Pflegeschulung

Pflegende Angehörige können gechult werden. Die Schulungen finden entweder in einer Gruppe statt oder sie werden, auf den Pflegefall bezogen, in der Häuslichkeit der pfegebedürtigen Person durchgeführt.

In NRW können sich ehrenamtlich Tätige als Betreuungskraft anerkennen lassen (§ 5 Ziffer 5 AnFöVO), wenn sie eine speziell auf den Pflegefall bezogene Schulung durchlaufen haben. Die Kosten übernimmt die Pflegekasse auf Antrag.

Info-Pflegegrad bietet Schulungen bei der pflegebedürftige Person Zuhause an.